Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Geltungsbereich / Anwendungsbereich /Grundlagen

Soweit nicht anderweitig abweichend, ausdrücklich oder schriftlich vereinbart gelten für die Beauftragung oder die Inanspruchnahme von Beratungs- und/oder Coachingeinheiten sowie die Teilnahme an Seminaren, Kursen (Online wie Offline), Trainings, Schulungen und Ausbildungen jegliche Art die von Ole Fischer Kopfathleten Sportpsychologie, Katharinenstraße 30a, 20457 in Hamburg (im folgenden „sportpsychologischer Experte“ oder „SE“ genannt) durchgeführt werden, für alle Kunden, Klienten und Ausbildungsteilnehmer / im folgenden „Klient(en)“ genannt), diese „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ (AGB) als Betreuungsvertrags gemäß § 611 ff. BGB.

§ 2 Vertragsschluss

Ein rechtsgültiger Vertrag kommt dadurch zustande, dass sich der Klient an den SE zum Zwecke der Beratung, Diagnostik und Schulung wendet und damit das generelle Dienstleistungsangebot des SE annimmt. Der sportpsychologische Experte ist seinerseits jedoch nicht zur generellen Annahme von Vertragsangeboten seitens eines Klienten verpflichtet. Der SE ist berechtigt einen Vertrag – auch ohne Angabe von Gründen – abzulehnen. Dies insbesondere, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis zwischen Klienten und SE fehlt und auch zukünftig nicht erwartet werden kann. Zusätzlich in Fällen, wenn es sich um Beschwerden des Klienten handelt, die der SE aufgrund seiner fachlichen Ausrichtung oder gesetzlichen Gründen nicht bearbeiten kann oder darf. Ebenso, wenn der SE durch die Annahme oder die weitere Behandlung in persönliche Gewissenskonflikte geraten könnte, Der Honoraranspruch des SE für die bis zum Zeitpunkt der Ablehnung entstandenen Leistungen, einschließlich Beratung, bleiben in diesen Fällen in vollem Umfang erhalten.

§ 3 Zweck und Inhalt des Betreuungsvertrages

Der sportpsychologische Experte erbringt seine Leistungen im Sinne des Betreuungsvertrages gegenüber dem Klienten in der Form, dass er seine Kenntnisse und Fähigkeiten zwecks Ausübung der Beratung zur Aufklärung, Diagnose und Coaching des Klienten anwendet. Der SE informiert und berät den Klienten vor Beginn der Sitzungen über die wirtschaftlichen und fachlichen Vor- und Nachteile bzgl. seiner Interventionsmethoden. Der Klient entscheidet selbstverantwortlich über deren Anwendung. Möchte oder kann der Klient hierüber keine Entscheidung treffen, ist der SE berechtigt, diejenigen Methoden anzuwenden, die nach seiner fachlichen Kenntnis oder aufgrund seiner Berufserfahrung mutmaßlich dem Zielerreichungswillen des Klienten am geeignetsten erscheinen. Ein subjektiv erwarteter Erfolg des Klienten kann dennoch nicht garantiert werden. Haftungsansprüche sind daher nicht abzuleiten.

§ 4 Auskunftspflicht und Mitwirken des Klienten

Der Klient ist zu einer aktiven Mitwirkung im Rahmen der sportpsychologischen Betreuung grundsätzlich nicht verpflichtet, auch wenn der Beratungserfolg in der Regel zu einem Großteil vom Grad der freiwilligen Einlassung und der Umsetzung des Klienten abhängig ist. Soweit sich der Klient aktuell in psychologischer und/oder psychiatrischer Behandlung befindet, so ist dies dem SE vor Betreuungsbeginn mitzuteilen. Der SE ist daher auch berechtigt die Betreuung abzulehnen und/oder vorzeitig abzubrechen, wenn der Klient erforderliche Auskünfte negiert oder Interventionsmaßnahmen vorsätzlich vereitelt. Dazu zählt auch das wiederholte Fernbleiben von vereinbarten Behandlungsterminen ohne triftigen Grund.

§ 5 Leistungsvergütungen

Der sportpsychologische Experte hat für seine Dienste Anspruch auf eine Vergütung bzw. ein Honorar, welches sich an der Gebührenordnung für sportpsychologische Beratung (GOSP 2012), sowie den allgemein üblichen Preisen in Deutschland orientiert. Der Klient ist jeweils zur vollständigen und zeitgerechten Zahlung der vereinbarten Vergütung verpflichtet. Soweit nichts anderes vereinbart wurde, ist das Honorar zum Monatsende nach erhalt der Monatsrechnung per SEPA-Überweisung zu entrichten. Andere individuelle Vereinbarungen sind grundsätzlich möglich und bedürfen jeweils der vorherigen Absprache und der Zustimmung beider Vertragsparteien.

§ 6 Rechnungsstellung

Zum Monatsende wird dem Klienten im Anschluss an eine Betreuungsphase eine Rechnung zur Vorlage beim Finanzamt oder für die eigene Dokumentation ausgestellt. Diese Rechnung enthält neben den Praxisdaten die Angaben zu Namen und Anschrift des Klienten und den genauen Beratungszeitraum. Die Rechnung ist innerhalb von 14 Tagen per Überweisung zu begleichen.

§ 7 Datenschutz

Der SE verpflichtet sich nach §203(Verletzung von Privatgeheimnissen) zur Schweigepflicht und kann bei der Verletzung dieser Schweigepflicht strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden. Der SE führt über seine Leistungen, Beratungen und Interventionsschritte eigene Aufzeichnungen in Form einer Handakte. Der Klient willigt darin ein, dass im Rahmen des Behandlungsvertrages seine persönlichen Daten durch den SE auf Datenträgern gespeichert werden. Eine Einsichtnahme in die Aufzeichnungen steht den Klienten nicht zu. Ebenso kann er die Herausgabe dieser Aufzeichnungen nicht verlangen. Sämtliche Klientendaten werden streng vertraulich behandelt. Der SE erteilt bezüglich der Beratung, Diagnose und Interventionen sowie der Begleitumstände und/oder den persönlichen Verhältnissen des Klienten Auskünfte nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung des Klienten. Auskünfte an Ehegatten, Verwandte oder Familienangehörige können nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung des Klienten erfolgen. Davon ausgenommen sind Auskünfte gegenüber fürsorgeberechtigteter Personen, wenn dies dem SE erforderlich erscheinen sollte. Der Klient stimmt dem SE gegenüber ausdrücklich zu, dass seine Interventionen und deren Resultate im Rahmen anonymisierter Fallstudien Fachkreisen zugänglich gemacht werden darf. Soweit gesetzlich keine längere Aufbewahrungsfrist besteht, werden klientenbezogene Daten und seine Handakten für die Dauer von 10 Jahren nach Abschluss der Beratung aufbewahrt.

§ 8 Salvatorische Klausel / Gerichtsstand

Zusätzliche Vereinbarungen bedürfen der Schriftform. Sollten einzelne Vereinbarung oder die AGB insgesamt unwirksam sein oder werden, wird damit die Wirksamkeit des Betreuungsvertrages insgesamt nicht berührt, sondern es treten an der Stelle der unwirksamen Vereinbarungen rechtsgültige Vereinbarungen ein, die der/den Unwirksamen am nächsten kommen, bzw. solche, die dem Vertragszweck und dem Parteiwillen am nächsten kommen. Zwischen den Vertragsparteien gilt ausschließlich deutsches Recht. Im Zweifelsfall gilt immer die derzeit gültige Fassung des BGB. Erfüllungsort und Gerichtsstand für Ole Fischer Kopfathleten Sportpsychologie ist Katharienstrasse 30a, 20457 Hamburg