"Aus mangelnder Selbsteinschätzung entstehen so viele Fehler wie aus übertriebener Selbstachtung." Charles de Montesquiue


Bei diesem Thema geht es  um die Überzeugung von der Wirksamkeit des eigenen Handelns. Ich möchte direkt mit einem Beispiel starten:

 

Ein junger Turner zeigt im Training herausragende Leistungen, er schafft seine Kür häufig fehlerlos, ist dabei entspannt fokussiert und voll motiviert. Im Wettkampf beginnt er plötzlich unerwartete Fehler zu machen und bricht immer wieder an Stellen ein, die im Training noch fehlerlos waren.

 

Da er nicht von einem auf den anderen Tag seine kompletten Fertigkeiten und Fähigkeiten verloren hat, scheint es einen anderen Grund für das Missglücken der Kür zu geben.

 

Er nimmt plötzlich einen Druck im Wettkampf wahr, den er aus dem Training nicht kennt. Er verliert das Vertrauen in sein Können. Man redet des öfteren vom Trainingsweltmeister.

 

Es gibt in der Sportpsychologie verschiedene Methoden um die Kompetenzerwartung zu schulen. Athleten die dieses Phänomen aufweisen kann man wunderbar, trainingsbegleitend dahingehend fördern, ihre Leistungen auch zum gewünschten Zeitpunkt abrufen zu können.